Zbigniew Brzezinski

Realistische Geopolitik

Geburtsjahr

1928

Nationalität

PL / US

Wissensgebiet

Politik


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@zbig

Zbigniew Kazimierz Brzezinski ( anhören?/i) [bʐɛˈʑĩski] (* 28. März 1928 in Warschau) ist ein polnisch-US-amerikanischer Politikwissenschaftler. Er war 1966–1968 Berater Lyndon B. Johnsons und von 1977 bis 1981 Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter. Barack Obama beschrieb Brzeziński als „einen unserer überragendsten Denker“. Sein Einfluss auf die Außenpolitik Barack Obamas ist jedoch umstritten. Er ist Professor für US-amerikanische Außenpolitik an der School of Advanced International Studies (SAIS) der Johns Hopkins University in Washington, D.C., Berater am „Zentrum für Strategische und Internationale Studien“ (CSIS) in Washington, D.C. und Autor renommierter politischer Analysen. Daneben betätigt er sich als Berater für mehrere große US-amerikanische und internationale Unternehmen.
Brzezinski gehört zur realistischen Schule der Internationalen Politik und steht geopolitisch in der Tradition Halford Mackinders und Nicholas J. Spykmans. Parteipolitisch steht er eher den Demokraten nahe und wird oft gegen seinen konservativen „Rivalen“ Kissinger abgegrenzt, obwohl die Gemeinsamkeiten größer sind als die Unterschiede. Brzezinski vertritt einen konsequenten Unilateralismus in weitgehender Übereinstimmung mit Francis Fukuyama, Robert Kagan, William Kristol, Richard Perle, Charles Krauthammer, Edward Luttwak, Samuel Phillips Huntington und Paul Wolfowitz.

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